Bayern


Um in Bayern einen „Kampfhund“ zu halten bedarf es der Genehmigung durch die Wohnsitzgemeinde, die jedoch nur in Ausnahmefällen und bei Nachweis eines besonderen Interesses ( Personen – oder Sachschutz ) erteilt wird. Die Zucht oder Einfuhr dieser Tiere ist verboten. Bayern unterstellt bestimmten Rassen generell und unwiderlegbar eine gesteigerte Aggressivität und Gefährlichkeit ( Kampfhunde ), für andere Rassen ( widerlegbare Gefährlichkeit ) ist durch ein Gutachten eines Sachverständigen ein so genanntes Negativzeugnis und damit eine Genehmigung zum Halten oder Züchten dieser Hunde möglich.

Kampfhunde mit unwiderlegbarer Gefährlichkeit

  • Pit Bull
  • Bandog
  • American Staffordshire Terrier
  • Staffordshire Bullterrier
  • Tosa-Inu.

Kreuzungen untereinander oder mit anderen Rassen

Folgende Hunde gelten bis zum behördlichen Nachweis widerlegbar als gefährlich:

  • Alano
  • American Bulldog
  • Bullmastiff
  • Bullterrier
  • Cane Corso
  • Dog Argentino
  • Dogue de Bordeaux
  • Fila Brasileiro
  • Mastiff
  • Mastin Espanol
  • Mastino Napoletano
  • Perro de Presa Canario ( Dogo Canario )
  • Perro de Presa Mallorquin
  • Rottweiler

Kreuzungen untereinander oder mit anderen Rassen